MetricDash vs. Oviond: günstig skalieren vs. in Euro planen
Preise geprüft: Juli 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr — maßgeblich sind die offiziellen Preisseiten der Anbieter
Sagen wir es gleich vorweg: Beim reinen Preis liegt Oviond vorn — deutlich. Oviond rechnet pro Kunde ab, in einem einzigen All-inclusive-Plan mit unbegrenzten Datenquellen, unbegrenzten Nutzern und White-Label auf jeder Stufe. Laut Anbieter-Preisseite (Stand Juli 2026, ohne Gewähr) zahlst du bei 10 Kunden rund 76 $/Monat bei Jahreszahlung — ein Bruchteil dessen, was viele Pro-Kunde-Tools kosten.
MetricDash verfolgt dasselbe Grundprinzip — ein Preis pro Kunde, unbegrenzte Datenquellen —, ist aber für Agenturen im DACH-Raum gebaut: Abrechnung in Euro statt US-Dollar, Budget-Alerts bei 80 %/100 % und Ausgaben-Anomalie-Erkennung inklusive, dazu Lead-Tracking und automatische Report-E-Mails. Dafür ist der Integrations-Katalog mit sieben Anbindungen bewusst klein — Oviond nennt 62.
Auf dieser Seite rechnen wir beide Modelle ehrlich durch und sagen klar, wann Oviond die bessere Wahl ist: nämlich immer dann, wenn der niedrigste Preis und echtes White-Label den Ausschlag geben. Alle Preise Stand Juli 2026, ohne Gewähr — maßgeblich ist Ovionds Preisseite. Übrigens: MetricDash ist aktuell in der offenen Alpha komplett kostenlos.
MetricDash und Oviond im Überblick
| MetricDash | Oviond | |
|---|---|---|
| Preismodell | Pro Kundenkonto: Agency-Plan 99 €/Monat inkl. 3 Konten, danach 29 € (Konto 4–10) und 19 € ab Konto 11 — unbegrenzte Datenquellen pro Kunde | Pro Kunde in einem All-inclusive-Plan; Datenquellen, Nutzer und Reports unbegrenzt und nicht gezählt (laut Anbieter, Stand Juli 2026) |
| Einstiegspreis | Free-Plan 0 €, Pro 49 €/Monat, Agency ab 99 €/Monat | Ab 39 $/Monat bei Jahreszahlung (5 Kunden), 49 $ monatlich — in US-Dollar (Stand Juli 2026, ohne Gewähr) |
| Kosten bei 10 Kunden | 302 €/Monat (99 € + 7 × 29 €) | ca. 76 $/Monat bei Jahreszahlung (~7,60 $/Kunde) — deutlich günstiger; monatlich etwas höher (laut Anbieter-Preisseite, ohne Gewähr) |
| Kosten bei 30 Kunden | 682 €/Monat — ab Konto 11 kostet jedes Konto nur noch 19 € | Nicht offiziell ausgewiesen; interpoliert aus 25 = 180 $ und 50 = 316 $ rund 205–210 $/Monat bei Jahreszahlung — Schätzung, ohne Gewähr, am Live-Rechner prüfen |
| Datenquellen pro Kunde | Unbegrenzt, im Kundenpreis enthalten | Unbegrenzt, im Kundenpreis enthalten — fairer Punkt: beide zählen Datenquellen nicht |
| White-Label | Kein White-Label — Portale sind eigene Logins in der MetricDash-Oberfläche; teilbare Report-Seiten tragen dein Agentur-Logo, Report-E-Mails deinen Agenturnamen | Ja — echtes White-Label auf jeder Stufe inklusive: eigene Domain, Branding, eigene Absender-Adressen |
| Integrationen | 7: Google Ads (inkl. MCC), Meta Ads, GA4, Search Console, Rybbit, Plausible, Umami — deutlich kleinerer Katalog | 62 Datenquellen (laut Anbieter, Stand Juli 2026); breiter Katalog, Tiefe teils lückenhaft |
| Budget-Alerts & Anomalie-Erkennung | Inklusive: Alerts bei 80 %/100 % des Monatsbudgets plus Ausgaben-Anomalie-Erkennung und Lead-Tracking | Kein Budget-Pacing-Alert als Kernfeature ausgewiesen; Fokus liegt auf Reporting |
| Abrechnung | In Euro — fester Preis, kein Wechselkursrisiko | In US-Dollar — der Euro-Betrag schwankt mit dem Kurs, ggf. Fremdwährungsgebühren |
Features im direkten Vergleich
| MetricDash | Oviond | |
|---|---|---|
| Fertige Dashboards ohne Einrichtung | Templates, Aufbau selbst | |
| Kundenportale mit eigenem Login | im Agency-Plan | inkl. White-Label & eigener Domain |
| Automatische Report-E-Mails | ||
| Teilbare Report-Links mit deinem Logo | gebrandet, eigene Domain | |
| Budget-Alerts (80 % / 100 %) | ||
| Anomalie-Erkennung bei Werbeausgaben | ||
| Lead-Tracking mit Kosten pro Lead | ||
| PageSpeed-Monitoring | ||
| Alle Features in jedem Bezahltarif | Kundenportale nur im Agency-Plan | ein All-inclusive-Plan |
| Abrechnung in Euro |
✓ enthalten · − teilweise bzw. mit Einschränkung · ✕ nicht enthalten. Einschätzung auf Basis der öffentlichen Produkt- und Preisseiten von Oviond, Stand Juli 2026 — ohne Gewähr.
Wo Oviond strukturell teuer oder unpraktisch wird
USD-Abrechnung: Der günstige Preis schwankt mit dem Dollarkurs
Oviond rechnet in US-Dollar ab. Was der niedrige Preis in Euro auf deiner Abrechnung ergibt, hängt vom Tageskurs ab, dazu kommen je nach Karte Fremdwährungsgebühren. Für eine Agentur, die in Euro kalkuliert und Kundenpreise in Euro anbietet, ist das ein struktureller Unsicherheitsfaktor — auch wenn der Ausgangspreis niedrig ist.
Zuverlässigkeits- und Bug-Berichte in Reviews
In öffentlichen Reviews (G2/Capterra, rund 4,2 ★) berichten Nutzer wiederkehrend von Zuverlässigkeitsproblemen: gelöschte Projekte ohne erkennbaren Grund, Fehler bei der PDF-Generierung und Integrationen, die regelmäßig neu verbunden werden müssen. Das sind Einzelberichte, keine belegte Quote — aber sie häufen sich genug, um sie ehrlich zu nennen (Berichten zufolge, 2022–2025).
v2-Migration mit Datenverlust-Risiko
Mehrere Rezensenten berichten, dass die Umstellung auf die neue Oviond-Oberfläche zuvor gebaute Templates, Reports und Integrationen nicht übernahm und teils löschte. Für eine etablierte Agentur mit vielen eingerichteten Kunden ist das ein reales Risiko (Berichten zufolge, Stand der Reviews 2024/2025).
Integrationstiefe trotz Breite
62 Quellen klingen breit, aber die Tiefe schwankt: Die Meta-/Facebook-Anbindung gilt als lückenhaft (Alters-, Geschlechts- und Geräte-Aufschlüsselungen mit Datenlücken durch Meta-API-Limits), und Shopify zieht nur Verkaufsdaten. Für E-Commerce-lastige Agenturen kann die Breite über echte Lücken hinwegtäuschen.
Was MetricDash anders macht
Euro-Preise, die du auf den Cent kalkulierst
302 € bei 10 Kunden sind 302 € — jeden Monat, ohne Wechselkurs und ohne Fremdwährungsgebühren. Du preist die Reporting-Kosten pro Kunde fix in deine Retainer ein: 29 € für Kunde 4–10, 19 € ab Kunde 11 (Launch-Preise, Stand Juli 2026).
Budget-Überwachung inklusive
Alerts bei 80 % und 100 % des Monatsbudgets, automatische Ausgaben-Anomalie-Erkennung und Lead-Tracking per Webhook sind bei MetricDash in jedem Bezahlplan drin. Oviond ist stark im Reporting, führt Budget-Pacing-Alerts aber nicht als Kernfeature — du merkst Budget-Ausreißer bei MetricDash, bevor der Kunde anruft.
Unbegrenzte Datenquellen — wie bei Oviond
Auch bei MetricDash kostet ein Kunde mit Google Ads, Meta Ads, GA4 und Search Console genauso viel wie ein Kunde mit einer Quelle. Beim Modell „ein Preis pro Kunde, Quellen inklusive“ sind sich beide einig — der Unterschied liegt bei Währung, Alerts und Katalog, nicht beim Zählprinzip.
Fertige Ansicht statt Setup-Aufwand
Google Ads (inkl. MCC), Meta Ads, GA4 und Search Console laufen in einer fertigen Ansicht pro Kunde zusammen — nichts zu bauen, keine Templates zu pflegen. Das spart genau die Einrichtungs- und Wartungszeit, die in Reviews bei Oviond als umständlich beschrieben wird.
Wann Oviond die bessere Wahl ist
- Wenn der niedrigste Preis entscheidet, gewinnt Oviond — und zwar klar. Laut Anbieter-Preisseite (Stand Juli 2026, ohne Gewähr) kostet Oviond bei 10 Kunden rund 76 $/Monat gegenüber 302 € bei MetricDash, und der Preis pro Kunde sinkt bei Oviond mit steigender Kundenzahl weiter (bis ~5,56 $/Kunde bei 100 Kunden). Für preissensible, schnell wachsende Agenturen ist das schwer zu schlagen.
- Wenn du echtes White-Label brauchst: Oviond liefert eigene Domains, vollständiges Branding und eigene Absender-Adressen — auf jeder Stufe ohne Aufpreis. MetricDash bietet das bewusst nicht: Kundenportale sind Logins in der MetricDash-Oberfläche, nur teilbare Report-Seiten tragen dein Logo. Wer Reporting vollständig unter eigener Marke ausliefern will, ist bei Oviond richtig.
- Wenn du einen breiten Integrations-Katalog brauchst: Oviond nennt 62 Datenquellen — LinkedIn, TikTok, Microsoft Ads, SEO-Tools, E-Mail, Call-Tracking und mehr. MetricDash deckt sieben Anbindungen ab (Google Ads inkl. MCC, Meta, GA4, Search Console, Rybbit, Plausible, Umami). Hängt dein Reporting an Quellen außerhalb dieser sieben, ist Oviond die sicherere Wahl.
Häufige Fragen
Was kostet Oviond im Vergleich zu MetricDash?
Oviond rechnet pro Kunde in einem All-inclusive-Plan ab: laut Anbieter-Preisseite (Stand Juli 2026, ohne Gewähr) ab 39 $/Monat bei Jahreszahlung für 5 Kunden, ca. 76 $/Monat bei 10 Kunden und interpoliert ca. 205–210 $/Monat bei 30 Kunden (die 30er-Zahl ist eine Schätzung, prüfe sie am Live-Rechner). MetricDash kostet 302 € bei 10 und 682 € bei 30 Kunden. Rein preislich ist Oviond günstiger; MetricDash rechnet in Euro und hat Budget-Alerts, Anomalie-Erkennung und Lead-Tracking inklusive.
Ist MetricDash günstiger als Oviond?
Nein — bei den meisten Kundenzahlen ist Oviond günstiger, und das sagen wir ehrlich. MetricDash rechnet sich nicht über den niedrigsten Preis, sondern über die Euro-Abrechnung ohne Kursrisiko, inkludierte Budget- und Anomalie-Alerts, Lead-Tracking sowie eine fertige Ansicht pro Kunde. Wenn dein Ausschlag der reine Preis ist, bleib bei Oviond.
Hat MetricDash White-Label wie Oviond?
Nein. Oviond bietet echtes White-Label (eigene Domain, Branding, eigene Absender). MetricDash bewusst nicht: Deine Kunden bekommen eigene Logins in der MetricDash-Oberfläche, teilbare Report-Seiten tragen dein Agentur-Logo (Bezahlpläne ohne „Powered by“), und Report-E-Mails sind MetricDash-gebrandet mit deinem Agenturnamen. Wer vollständiges White-Label braucht, ist bei Oviond besser aufgehoben.
Zahle ich bei MetricDash pro Datenquelle?
Nein — wie bei Oviond zahlst du pro Kunde, die Datenquellen pro Kundenkonto sind unbegrenzt und kosten nichts extra. Ob ein Kunde nur Google Ads nutzt oder Google Ads, Meta Ads, GA4 und Search Console zusammen, der Preis bleibt gleich.
Welche Integrationen bietet MetricDash?
Sieben: Google Ads (inkl. MCC-Verwaltungskonten), Meta Ads, Google Analytics 4, Google Search Console sowie die cookiefreien Web-Analytics Rybbit, Plausible und Umami. Das ist ein deutlich kleinerer Katalog als Ovionds 62 Datenquellen — dafür pro Kunde unbegrenzt kombinierbar.
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